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Eine Querschnittlähmung verändert das Leben. Viele Bewegungen sind nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich. Doch Fortschritt bleibt erreichbar. Gerade bei inkompletten Rückenmarkverletzungen kann gezielte Rehabilitation dabei helfen, Funktionen zurückzugewinnen und Selbstständigkeit neu aufzubauen. Moderne Therapien wie ARC-EX® eröffnen zusätzliche Chancen – etwa für Arme und Hände bei Querschnittverletzungen  im oberen Bereich der Wirbelsäule. 

Was ist eine Querschnittlähmung?

Eine Querschnittlähmung entsteht durch eine Schädigung des Rücken­marks. Das Rückenmark ist die zentrale Verbindung zwischen Gehirn und Körper. Es steuert Bewegungen und übermittelt Empfindungen. Wird diese Verbindung gestört, gelangen Signale nicht mehr  vollständig an ihr Ziel. Je nach Ausmaß der Verletzung kommt es zu Lähmungen und Gefühls­störungen unterhalb der betroffenen Stelle.

Mediziner:innen unterscheiden zwischen einer kompletten und einer inkompletten Querschnitt­lähmung. Bei einer inkompletten Form bleiben Rest­funktionen erhalten. Genau hier setzt die Rehabilitation an: vorhandene Fähigkeiten stärken und weiterentwickeln. Auch bei länger bestehenden Rückenmark­verletzungen, zum Beispiel infolge von Tumoren oder Durchblutungs­störungen, kann Rehabilitation wirksam unterstützen. 

Person im Rollstuhl von hinten sichtbar fährt über einen Pflastersteinplatz.

Ursachen einer Rückenmarkverletzung

Eine Rückenmarkverletzung kann unterschiedliche Ursachen haben. Häufig entsteht sie durch Unfälle, zum Beispiel im Straßenverkehr oder beim Sport, oder durch Stürze. Dabei wird das Rückenmark direkt geschädigt.

Ebenso können Erkrankungen das Rückenmark beeinträchtigen. Dazu zählen zum Beispiel Tumoren, Entzündungen oder Durchblutungs­störungen. 

Folgen einer Rückenmarkverletzung

Die Folgen einer Rückenmark­verletzung sind vielfältig und hängen davon ab, in welcher Höhe der Wirbelsäule die Schädigung ist und wie stark diese ausgeprägt ist. Bei einer Schädigung im Bereich der Brust­wirbelsäule sind die Beine und der Rumpf betroffen (Paraparese), bei einer Schädigung im Bereich der Hals­wirbelsäule auch die Arme und Hände. Typisch sind Einschränkungen der Motorik und des Gefühls in den Körper­bereichen unterhalb der betroffenen Stelle im Rücken­mark. Auch die Blasen- und Darm­kontrolle oder die Atmung können beeinträchtigt sein.

Neben den körperlichen Auswirkungen spielt die seelische Belastung eine wichtige Rolle. Das Leben verändert sich – im Alltag, im Beruf und im sozialen Umfeld. Umso wichtiger ist eine Rehabilitation, die all diese Bereiche berücksichtigt und individuell unterstützt.

Was ist eine Querschnittlähmung?

Eine Querschnittlähmung entsteht durch eine Schädigung des Rücken­marks. Das Rückenmark ist die zentrale Verbindung zwischen Gehirn und Körper. Es steuert Bewegungen und übermittelt Empfindungen. Wird diese Verbindung gestört, gelangen Signale nicht mehr  vollständig an ihr Ziel. Je nach Ausmaß der Verletzung kommt es zu Lähmungen und Gefühls­störungen unterhalb der betroffenen Stelle.


Mediziner:innen unterscheiden zwischen einer kompletten und einer inkompletten Querschnitt­lähmung. Bei einer inkompletten Form bleiben Rest­funktionen erhalten. Genau hier setzt die Rehabilitation an: vorhandene Fähigkeiten stärken und weiterentwickeln. Auch bei länger bestehenden Rückenmark­verletzungen, zum Beispiel infolge von Tumoren oder Durchblutungs­störungen, kann Rehabilitation wirksam unterstützen. 

 

Person im Rollstuhl von hinten sichtbar fährt über einen Pflastersteinplatz.

Ursachen einer Rückenmarkverletzung

Eine Rückenmarkverletzung kann unterschiedliche Ursachen haben. Häufig entsteht sie durch Unfälle, zum Beispiel im Straßenverkehr oder beim Sport, oder durch Stürze. Dabei wird das Rückenmark direkt geschädigt.

Ebenso können Erkrankungen das Rückenmark beeinträchtigen. Dazu zählen zum Beispiel Tumoren, Entzündungen oder Durchblutungs­störungen. 

Folgen einer Rückenmarkverletzung

Die Folgen einer Rückenmark­verletzung sind vielfältig und hängen davon ab, in welcher Höhe der Wirbelsäule die Schädigung ist und wie stark diese ausgeprägt ist. Bei einer Schädigung im Bereich der Brust­wirbelsäule sind die Beine und der Rumpf betroffen (Paraparese), bei einer Schädigung im Bereich der Hals­wirbelsäule auch die Arme und Hände. Typisch sind Einschränkungen der Motorik und des Gefühls in den Körper­bereichen unterhalb der betroffenen Stelle im Rücken­mark. Auch die Blasen- und Darm­kontrolle oder die Atmung können beeinträchtigt sein.

Neben den körperlichen Auswirkungen spielt die seelische Belastung eine wichtige Rolle. Das Leben verändert sich – im Alltag, im Beruf und im sozialen Umfeld. Umso wichtiger ist eine Rehabilitation, die all diese Bereiche berücksichtigt und individuell unterstützt.

Therapeutin begleitet eine Person beim Gehen in einem robotikgestützten Laufband im VITREA Rehazentrum Zürich Seefeld.

Rehabilitation bei Querschnittlähmung

Die Rehabilitation bei einer Querschnitt­lähmung ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zurück in den Alltag. Sie setzt dort an, wo Funktionen verloren gegangen oder eingeschränkt sind, und arbeitet daran, vorhandene Fähigkeiten zu verbessern und neue Wege zu entwickeln. Gerade bei inkompletten Rückenmark­verletzungen bestehen oft gute Voraussetzungen, um Bewegungen, Koordination und Selbstständigkeit weiter aufzubauen. 

Ziel der Rehabilitation ist, Patient:innen dabei zu unterstützen, ihren Alltag so selbstständig wie möglich zu gestalten – Schritt für Schritt und orientiert an den individuellen Möglichkeiten.

Unsere Therapieansätze bei Querschnittlähmung

Die Rehabilitation bei Querschnitt­lähmung erfordert ein koordiniertes Zusammen­spiel verschiedener Therapien. Bei VITREA kombinieren wir bewährte Behandlungs­formen mit innovativen und technologie­gestützten Ansätzen – abgestimmt auf die individuelle Situation jeder Patientin und jedes Patienten.

Konventionelle Therapien

Physiotherapie, Ergotherapie und physikalische Therapie bilden die Grundlage der Behandlung. Sie unterstützen Beweglichkeit, Kraft und Koordination. Ergänzend kommen medizinische Trainingstherapie und Lymph­drainage zum Einsatz. Auch die psychologische Begleitung ist ein wichtiger Bestandteil der Rehabilitation.

Patientin und Therapeutin führen gemeinsam eine Übung mit dem Theraband aus.
Patientin liegt mit geschlossenen Augen und erhält Massage an den Schultern.

Spezialtherapien

Die Neuro-Urologie unterstützt bei Funktionsstörungen von Blase, Darm oder Sexualorganen. 

Technologische Therapien

Moderne Technologien erweitern die Möglichkeiten der Rehabilitation. Robotik-unterstützte Verfahren gehören bei VITREA als fixe Basis zum Therapie­programm. Neuro­stimulative Verfahren wie ARC-EX®  ermöglichen es, Bewegungs­abläufe intensiv zu trainieren und gezielt Nerven­bahnen zu aktivieren, insbesondere mit Blick auf die Funktion von Armen und Händen.

Patientin während Gangtherapie auf Lokomat begleitet von einer Therapeutin.
nicht-invasive Behandlungsmethode

Verbesserung der Hand- und Armfunktion bei inkompletter Querschnittlähmung

Die Beweglichkeit von Armen und Händen bei Querschnitt­verletzungen im oberen Bereich der Wirbelsäule ist entscheidend für die Selbstständigkeit im Alltag – etwa beim Greifen, Essen, Anziehen oder bei der sicheren Nutzung eines Rollstuhls.

Gerade bei inkompletten Rücken­mark­verletzungen bleiben häufig Rest­funktionen erhalten. Diese zielgerichtet zu nutzen und weiter­zuentwickeln, ist zentraler Bestandteil der Rehabilitation. Individuell abgestimmte Therapien helfen dabei, Bewegungen von Armen und Händen zu verbessern und neue Abläufe zu erlernen – für mehr Unabhängigkeit im Alltag.

Rückenmarkstimulation mit ARC-EX®

ARC-EX® ist eine moderne Therapie, die die Aktivität im Rückenmark stimuliert. Sie kann dabei helfen, vorhandene Nervenverbindungen besser zu nutzen und Bewegungen zu unterstützen, insbesondere von Armen und Händen. Studien zeigen, dass bis zu 90 Prozent der Anwender:innen eine Verbesserung der Kraft oder Funktion ihrer Arme und Hände erreichten. Viele berichten zudem über eine verbesserte Lebensqualität.

Die Behandlung eignet sich für erwachsene Patient:innen mit inkompletter Querschnittlähmung im Bereich der Halswirbelsäule (Wirbel C2 bis C8), bei denen noch Rest­funktionen vorhanden sind. Voraussetzung ist zudem, dass die Rückenmarkverletzung nicht mehr in der akuten Phase liegt, also länger als ein Jahr zurückliegt.
ARC-EX® gehört zu den innovativsten Therapie­formen in der Neurorehabilitation und ist in der Schweiz derzeit nur bei VITREA verfügbar.

ARC-EX® Erklärvideo

Wie funktioniert die Rückenmarkstimulation mit ARC-EX®?

Bei der Rückenmarkstimulation mit ARC-EX® werden bestimmte Bereiche des Rückenmarks gezielt von außen stimuliert. Dies unterstützt die Weiterleitung von Signalen zwischen Gehirn und Muskeln. Die Therapie wird mit aktiven Übungen kombiniert. So werden Bewegungen nicht nur ausgelöst, sondern auch trainiert und gefestigt.

Welche Funktionen können verbessert werden?

Die Therapie zielt vor allem darauf ab, die Funktionen von Armen und Händen zu verbessern. Dazu gehören das Greifen, Halten oder koordinierte Alltagsbewegungen. Voraussetzung ist, dass noch Restfunktionen vorhanden sind. Die Stimulation hilft, diese zu aktivieren und besser zu nutzen.

Integration in die Rehabilitation

Die Rückenmarkstimulation mit ARC-EX® ist Teil unseres umfassenden Therapiekonzepts. Sie wird in die Physio- und Ergotherapie integriert. Weil die Anwendung mit vier Elektroden erfolgt und die Bewegungsfreiheit erhalten bleibt, können Patient:innen während der Therapie aktiv mit Gegenständen arbeiten und alltagsnahe Aufgaben trainieren. So entsteht ein gezieltes Training, das auf die persönlichen Ziele und Möglichkeiten der Patient:innen abgestimmt ist.

Empfohlene Rehadauer bei einer Rückenmark­verletzung

Die Dauer der Rehabilitation bei Querschnitt­lähmung hängt stark von der individuellen Situation ab. Art und Ausmaß der Rückenmark­verletzung sowie die persönlichen Ziele spielen dabei eine zentrale Rolle.

In der Regel dauert eine Rehabilitation mindestens drei Wochen. Für nachhaltige Fortschritte empfehlen wir häufig einen Zeitraum von etwa zwei Monaten. Gemeinsam legen wir die passende Dauer fest – abgestimmt auf Ihre Ziele und Möglichkeiten.

Physiotherapeutin unterstützt einen Patienten bei einer Übung zur Mobilisation und Stabilisation im VITREA Rehazentrum Zürich Seefeld.

Unsere Spezialist:innen für Querschnitt­lähmungen/ Rückenmark­verletzungen

Portrait von Prof. Dr. med. Karsten Krakow.

Prof. Dr. med. Karsten Krakow

Ärztlicher Direktor, Chefarzt der neurologischen Rehabilitation und der Frührehabilitation

Facharzt für Neurologie

Deutsch, Englisch

Portrait von Dr. med. Susanna Meier

Dr. med. Susanna Meier

Leitende Ärztin, Co-Leitung Frührehabilitation

Fachärztin für Innere Medizin und Intensivmedizin

Deutsch, Englisch

Wieso VITREA?

Hohe medizinische Spezialisierung

Personalisierter Therapieplan

Engagierter Patientenservice

Individuelle Eintrittsplanung

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Querschnittlähmungen

Ihre Frage ist nicht dabei?

Kontaktieren Sie uns

 

Kann man sich von einer Querschnittlähmung erholen?

Eine vollständige Heilung ist oft nicht möglich. Dennoch können viele Patient:innen durch gezielte Rehabilitation alltagsrelevante Fortschritte erreichen. Besonders bei inkompletten Rückenmarkverletzungen lassen sich vorhandene Funktionen verbessern und neue Fähigkeiten entwickeln.

Welche Therapie hilft bei inkompletter Querschnittlähmung?

Bei einer inkompletten Querschnittlähmung stehen Therapien im Fokus, die vorhandene Funktionen zielgerichtet fördern. Dazu zählen intensive Bewegungsübungen, alltagsorientiertes Training und technologiegestützte Verfahren wie ARC-EX®, die insbesondere die Beweglichkeit von Armen und Händen unterstützen.

Wie läuft eine Rehabilitation nach einer Rückenmarkverletzung ab?

Die Rehabilitation beginnt mit einer umfassenden Analyse der individuellen Situation. Darauf aufbauend wird ein persönlicher Therapieplan erstellt. Verschiedene Fachbereiche arbeiten eng zusammen, um Beweglichkeit, Selbstständigkeit und Alltagskompetenzen zu verbessern.

Für wen ist die Rückenmarkstimulation mit ARC-EX® geeignet?

Die Therapie richtet sich an Patient:innen mit inkompletter Querschnittlähmung im oberen Bereich der Wirbelsäule, bei denen noch Restfunktionen an den oberen Extremitäten vorhanden sind. Besonders geeignet ist sie für Menschen, die ihre Arm- und Handfunktion verbessern möchten. Voraussetzung ist zudem, dass die Rückenmarkverletzung nicht mehr in der akuten Phase liegt, sondern länger als ein Jahr zurückliegt.

Interessiert an einer Behandlung bei einer Rückenmark­verletzung? Wir sind für Sie da.

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+41 71 424 33 66 international@vitrea-gesundheit.ch